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Imbolc / Lichtmess

Das Fest des erwachenden Lebens

Wir befinden uns an der Schwelle zwischen Winter und Frühling. Ende Januar habe ich tatsächlich blühenden Löwenzahn und Immergrün neben dicken Eisschichten gefunden. Der Holunder treibt, die Hasel blüht und sogar die ersten Weißdornknospen habe ich entdeckt!
Mit -5 Grad war es eine sehr kalte Nacht gewesen, und trotzdem habe ich das erste blühende Schneeglöckchen ‚läuten‘ dürfen – der Frühling steht definitiv in den Startlöchern.

Es wird früher hell und später dunkel, die Tage werden wieder ‚länger‘ ???? (oder besser ‚heller‘), die Laune der Menschen wird spürbar besser.

 


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Best.Nr. 705
Warengruppe Verschiedenes
Material Kräuter
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Im Detail:

All die Samen, die wir für dieses Jahr vorbereitet haben, wollen nun keimen oder sich langsam darauf vorbereiten, in die Erde gesetzt zu werden. Dies kann ich auch im übertragenen Sinn verstehen, denn die Natur spiegelt mir nur meine eigenen Rhythmen:
Die Winterruhe mit der Zurückgezogenheit hat bald ein Ende, die Gedanken und Ideen, die ich seit der Wintersonnenwende und den Rauhnächten in meinem Inneren geboren und gehegt haben, wollen langsam Gestalt annehmen. Ich finde, ein sehr schönes Bild hierzu ist die Bärenmutter, die über den Winter ihre Jungen in der Höhle geboren und vor der Welt verborgen gehalten hat, und sich nun darauf vorbereitet, sie mit der Welt bekannt zu machen.

Was braucht es für in gesundes Wachstum?
Eine gesunde Umgebung. Gesunde, keimfähige Samen. Und Segen.

Gibt es noch etwas, was ich vorbereiten möchte? Plane ich etwas Neues? Ein Beet vielleicht? Oder möchte ich vielleicht Samen auf der Fensterbank vorziehen?
Übertragen kann ich mich wieder fragen, ob ich innerlich noch Prozesse habe, die mich an meinem Vorhaben hindern. Gibt es noch etwas zu bereinigen, um ohne alten Ballast in dieses neue Jahr zu starten?
Lebe ich im Hier und Jetzt oder halte ich noch zu viel Altem die Treue, was mich belastet und was ich los werden möchte?

Neben einem Feuerritual könnte ich mir dafür symbolisch das Eisbaden vorstellen. Oder ich übergebe meine Sorgen in einem Gebet, in einer Meditation dem großen Ganzen. Besonders schön ist es, wenn ich es dann mit bunten Bändern in einen Baum hänge.

Hintergrund-Infos

Imbolc / Lichtmess / Februar ist die Zeit der Reinigung, des Loslassens, des Ausmistens. Und das nicht ohne Grund. Die Zeit der Arbeiten im Haus wurde im Februar beendet, das Augenmerk lag wieder auf den Arbeiten draußen, in Feld, Garten, Wald und Wiese. Das Wort Februar leitet sich passenderweise vom lateinischen Wort „februare“ ab, was so viel wie „Reinigung“ oder „Reinigen“ bedeutet.
Der Februar bringt ganz viel Reinigungs- und Erneuerungsenergie mit sich. Früher wurden rund um Lichtmess Ställe und Wohnräume geputzt und gereinigt. Erstmalig nach dem langen Winter wurde vollständig durchgelüftet. Mensch und Vieh wurden mit Reisigbüscheln aus Haselnuss- Weiden- und Birkenzweigen abgestrichen. Die Räume wurden mit reinigenden Kräutern wie Wacholder geräuchert und der Boden wurde mit dem frisch gebundenen Birkenbesen gekehrt.
Der Winter fand damit seinen Kehraus.

Auch dies werde ich aufnehmen und mir einen frischen Besen aus Birkenreisig binden. Wenn die Saunen nicht mehr geschlossen sind, bietet sich auch ein Birkenaufguss und das anschließende Schlagen mit Birkenzweigen an. Das dienst nicht nur der Reinigung, sondern auch dem Kräftigen des Immunsystems!

Das Fest wurde im irischen Raum„Imbolc“ genannt, was so viel bedeutet wie „im Schoss, oder im Bauch der Mutter“. Es beschreibt, wie tief drinnen im Schoß unserer Mutter Erde das Leben neu erwachte und erneut zu Keimen und zu Wachsen beginnt. Unsere Ahnen spürten diesen heiligen Zeitpunkt im Jahreslauf und feierten demnach das Fest des erwachenden Lebens.

Es wurde zwar per Datum auf den 1./2. Februar festgelegt, aber es ist eigentlich ein Mondfest und sollte mit zunehmender Mondphase rund um die ersten Februartage gefeiert werden, da der zunehmende Mond das Keimen des Samens in der Erde symbolisiert.
Aber natürlich ist das Fest auch wetterabhängig und wird nur gefeiert, wenn der Winter tatsächlich schon dem Ende zugeht. Deshalb beginne ich auch heute / habe ich gestern begonnen zu feiern, da ich das erste blühende Schneeglöckchen entdeckt habe.

Außerdem ist das Fest bzw. die Zeit der Göttin Brigid gewidmet.
Sie war die schützende Muttergöttin in ihrer weißen, jugendlichen und jungfräulichen Gestalt. Brigid brachte das Leben nach der langen Winterzeit auf die Erde zurück. Sie war das Leben selbst und beschenkte die Menschen mit ganz viel Leichtigkeit und Freude. Dort, wo sie über das Land zog und ihren Fuß hinsetzte, begannen die Pflanzen wieder zu wachsen. Schneeglöckchen und Schlüsselblumen wurden von ihr erweckt. Und sicherlich auch der Huflattich und die Zaubernuss.
Brigid galt auch als Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration und war die Göttin der Heilung und der Schmiedekunst. Vor allem aber war sie Hüterin des Feuers und des Lichtes.
Das Herdfeuer hatte für unsere Ahnen eine besonders große Bedeutung: Niemals durfte es ausgehen und so wurde es gehütet und verehrt. Es stand symbolisch für das Sonnenlicht, welches gerade zum Lichtfest so heilig war, da es das neue Leben erweckte.
Die Kraft der Brigid hielt dieses Feuer am Brennen. Sie versorgte dadurch die Menschen mit Lebendigkeit und Mut und neuer Lebenskraft.

Brigid ist der Archetyp für die jugendliche, freiheitsliebende und unabhängige Göttin. Sie ist der Aspekt der jungfräulichen, weißen Göttin. Sie weckt in uns den Drang frei zu sein und vollen Mutes ins neue Jahr zu gehen. Sie bringt den Neubeginn auf allen Ebenen.

Die Farben zu Imbolc sind entsprechend grün, weiß, gold / gelb.

Zu Imbolc erwacht das neue Leben spürbar und da dies mit so viel Freude und Erleichterung verbunden ist, ist auch das Fest sehr freudig, ausgelassen und manchmal auch verrückt. Und da fallen mir die Bärenjunge ein, wie sie zuerst zaghaft und dann immer ausgelassener ihre Umgebung erkunden, herumtollen, über die Wiese rennen und ins Wasser springen. Lebensfreude pur! Und nicht ohne Grund feiern wir auch Karneval gerade in diese Zeit!

Also: lasst uns feiern und das neu erwachende Leben begrüßen.
 

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